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Mittwoch, Juni 27, 2007
Über Luther und Calvin G. Stolyarov über Luther und Calvin:
"Sie waren brutale, abergläubische, intolerant und repressive Personen, die populäre Stereotypen über 'Hexen' ausbeuteten, um Menschen zu verfolgen, die mit ihren Ansichten nicht übereinstimmten."
posted by Wolfgang on 11:19 AM |
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Donnerstag, Juni 21, 2007
Sei vorbereitet Michael Hurd stellt heute das Zitat eines Unbekannten ins Netz: "Chance and luck will only benefit the prepared." Auf Deutsch fand ich dazu folgende Zitate:
Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist. Louis Pasteur
Glück ist das, was passiert, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft. Senecca
posted by Wolfgang on 11:25 AM |
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Mittwoch, Juni 20, 2007
Die reaktionäre Linke kommt aus dem Westen Ivo Bozic, Mitherausgeber der Wochenzeitung Jungle World über die neue Linkspartei:
Wer meint, das Rückwärtsgewandetste an der neuen Linken sei ihr DDR-Erbe, seien die alten Kader der SED und der Stasi, der irrt gewaltig. Es sind vielmehr die ehemaligen Sozialdemokraten aus dem Westen, die innerhalb der neuen Linkspartei die kommunistische Steinzeit repräsentieren. Alles Böse der Welt vermuten sie bei den Reichen, Banken und Konzernen, den Heuschrecken - oder gleich in den USA und Israel.
posted by Wolfgang on 9:55 AM |
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Dienstag, Juni 19, 2007
Gegenaufklärung Stephen Hicks in einem Interview mit der Zeitschrift The New Individualist über die Gegenaufklärung:
Die Gegenaufklärung begann gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Seine Hauptvertreter sind der schweizerisch-französische Denker Jean-Jacques Rousseau und der deutsche Denker Immanuel Kant .
posted by Wolfgang on 4:59 PM |
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Erneuert Der Blog Objektivismus erstrahlt, so hoffe ich, in einem neuen Design. Es handelt sich um ein dreispaltiges Theme von Thur Broeders, das offiziell von Blogspot nicht angeboten wird.
posted by Wolfgang on 9:03 AM |
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Montag, Juni 18, 2007
Binswanger über "Anarchism Vs. Objectivism" Professor Harry Binswanger hat auf seiner Website den Aufsatz "Anarchism Vs. Objectivism" veröffentlicht. Er erschien erstmalig 1981 in der Zeitschrift The Objectivist Forum.
posted by Wolfgang on 5:02 PM |
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Gegen Ökologismus In diesen Tagen einer hitzigen Diskussion um einen angeblichen Klimawandel, ist es sinnvoll, sich wieder des Wesens einer Ideologie zu entsinnen, die vorgibt, um Interesse des Wohlergehens der Menschheit zu handeln. Michael S. Berliner über den Ökologismus: Die Menschheit sieht sich einer ernsten Gefahr ausgesetzt. Die Gefahr kommt nicht vom Sauren Regen, der globalen Erwärmung, vom Smog oder dem Abholzen von Regenwäldern, wie die Umweltschützer uns glauben machen wollen. Die Gefahr für die Menschheit stammt vom Ökologismus. Das fundamentale Ziel der Umweltschützer ist nicht saubere Luft oder sauberes Wasser, es ist vielmehr die Zerstörung der technologisch-industriellen Zivilisation.
posted by Wolfgang on 3:39 PM |
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Ayn Rand und die Minarchie Sascha macht im Kommentarteil eines Blogs sehr interessante Äußerungen zum Thema "Minarchie":
Unter Minarchismus oder Minimalstaat versteht man in der Regel eine Position, die den Staat in seinen Funktionen weitestgehend beschränken möchte. Der Begriff ist allerdings unglücklich in der Hinsicht, als dass die Frage aufkommt: Ja, wann ist denn der Staat minimal? Darüber kann man ganz vortrefflich streiten, aber von der Logik des Begriffs her, der den Staat auf einer quantitativen Achse fixiert und die Bewertung “je weniger, desto besser” impliziert, lautet die Antwort: Wenn er gar nicht existiert. Rand hat diesen Begriff deshalb abgelehnt, weil sie diese Implikation nicht sanktionieren wollte. Sie hat einmal gesagt — ich müsste suchen, wo –, dass die quantitative Größe des Staates kein Kriterium für die Güte eines Staates sei. Die Güte bestimme sich allein danach, ob ein Staat in der Lage sei, seinen Zweck zu erfüllen, nämlich die individuellen Rechte seiner Bürger im Inneren wie nach Außen hin zu schützen. Die Quantität des Staates (an Angestellten, Behörden, Funktionen, etc.) selbst sei nur ein Derivat dieser Zweckbestimmung: Der Staat muss so groß sein, wie es nötig ist, damit er diesen Zweck angemessen erfüllen kann, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
posted by Wolfgang on 10:17 AM |
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Donnerstag, Juni 14, 2007
Die vertane Chance der "Weltwoche"
Welche eine riesige Überraschung: Die WELTWOCHE aus der Schweiz widmet Ayn Rand einen längeren Artikel. Der Autor Thomas Widmer leistet sich aber zahlreiche nicht verzeihliche Formulierungen, die ihm bei besserer Recherche nicht hätten passieren können. Vor allem seine Charakterisierung von Rand als "liberale Anarchistin" löst Unwohlsein aus, denn Anarchistin wäre wohl das Letzte gewesen, was Rand als ideologische Beschreibung ihrer selbst hätte akzeptieren könnnen. Und warum beschreibt er ihre Lehre als "Minarchie", die den Staat auf ein "Minimum" begrenzen will? Ihre Philosophie heißt "Objektivismus" und hat auch politische Implikationen, die man aber mit dem Begriff "Minarchie" nur unzulänglich beschreibt (hier hätte der Verweis kommen müssen, dass der Kern ihrer politischen Auffassungen die Individualrechte sind, die der Staat schützen muss.) Und was soll die Bemerkung, sie sei eine "militante Atheistin und Advokatin der Vernunft" gewesen. Zunächst einmal hätte man die Beschreibung umkehren müssen: Sie war in der Tat eine Adokatin der Vernunft und daraus ergab sich einfach ihr Atheismus, der allerdings nicht "militant" im Sinne eines Vernichtungswunsches gegenüber Gläubigen war. Dass sie "geweint" haben soll, als sie die Skyline von Manhattan gesehen hat, habe ich bisher noch nicht gelesen und auch, dass sie sich dem Produzent deMille "aufgedrängt" haben soll: Er hat sie einfach aus seinem Auto heraus angesprochen, als sie ihn angeschaut hat. Und wo bitte ist sie als "antikommuistische Kampfrednerin" aufgetreten? Antikommunismus allein wäre ich viel zu wenig gewesen, sie wollte für etwas werben, für die Akezptanz der Vernunft. Ungenau, teilweise verfälschend sind Formulierungen wie: "Jeder Mensch ist sein eigener Zweck, er ist niemandem Rechenschaft schuldig, ist nicht böse, wenn er sich ausleben will." Der Mensch ist gut, wenn er rational ist, wenn der Vernunft folgt, aber nicht, wenn er seinen Launen folgt, "wenn er sich ausleben will." Der Autor bemerkt zwar richtig, dass Rand in Kant ihren großen philosophischen Gegenspieler sah, aber sie reduzierte ihn keineswegs auf seine Erkenntnistheorie. Ebenso ausführlich beschäftigte sie sich auch mit seiner Ethik, die sie ebenso vehement ablehnte. Zum Schluss seines Artikels gerät er dann richtig in Stimmung und erweist sich als Echo der Rand-Kritiker im Schlepptau der Brandens. Über die Beziehung zu Nathaniel Branden heißt es: " Als er eine jüngere Geliebte findet, kann Rand das nicht ertragen. Sie verstösst ihn. Und das Institut geht unter. Was wie ein Filmstoff klingt, ist ein Film geworden. «The Passion of Ayn Rand» (1999) mit Helen Mirren als Rand blendet in diese Jahre zurück, da aus der philosophierenden Schriftstellerin eine Predigerin geworden ist, ja fast eine Sektenführerin. Eine Manipulatorin der Emotionen, die der eigenen Emotionen nicht Herrin wird." Dies ist eben genau der Stoff, aus dem die beiden Bücher der Brandens gemacht, die kürzlich James Valliant einer kritischen Überprüfung unterzogen hat, und sie keinem sehr schmeichelhaften Urteil kommt. Ein Buch, dass Thomas Widmer sicher nicht gelesen hat, es aber hätte tun sollen.
posted by Wolfgang on 9:56 AM |
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Mittwoch, Juni 13, 2007
Jesus Camp Zur Ergänzung des Aufsatzes von Lisa VanDamme aus dem neuen TOS könnte sich einer Reportage des ORF 2 eignen (19.06.2007, 22.30 Uhr)
Ein beklemmender Dokumentarfilm über die Erziehungsmethoden evangelikaler Gruppierungen in North Dakota. Die Filmemacherinnen Rachel Grady und Heidi Ewing zeigen in ihrer Dokumentation das evangelikale Sommerlager "Kids on Fire", in dem die Pastorin Becky Fischer Jugendliche auf evangelikalen Werte wie Keuschheit bis zur Ehe, Leugnung der Evolutionstheorie und striktes Verbot von Abtreibungen einschwört. Bereits im Grundschulalter werden die Kinder dazu angehalten, ihre prophetische Gabe zu entdecken und sich auf ihre spätere Missionstätigkeit als Verkünder evangelikaler Werte vorzubereiten. In Amerika löste der Film zahllose Diskussionen über die Erziehungsmethoden der Evangelikalen aus, die für manche nichts als gnadenlose Indoktrination darstellen.
posted by Wolfgang on 9:08 AM |
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Dienstag, Juni 12, 2007
Christian sagt "Adieu" Christian Beenfeldt verabschiedet sich vom Bloggen und will sich zukünftig auf seine akademische Karriere konzentrieren. Dies wäre vielleicht noch nicht so interessant, aber er erwähnt auch, dass er dieses Jahr noch nach Deutschland kommen möchte - zu einem Vortrag, nehme ich an. Da würde ich doch gerne wissen, welche Veranstaltung dies sein wird. Vielleicht hat jemand nähere Informationen?
posted by Wolfgang on 8:49 AM |
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Montag, Juni 11, 2007
Das falsche Versprechen der klassischen Erziehung Die Sommerausgabe der Zeitschrift The Objective Standard ist erschienen. Für das Internet wurde folgender Artikel ausgewählt: Lisa Van Damme: The False Promise of Classical Education
posted by Wolfgang on 8:39 AM |
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Samstag, Juni 09, 2007
Karl Valentin und die Intellektuellen Die deutschen Medien erinnern in diesen Tagen häufiger an den 125. Geburtstag des bayerischen Komikers Karl Valentin (eigentlich Valentin Ludwig Fey)). Valentin war auch unter Intellektuellen recht populär, unter anderen schätzte ihn der Marxist Bert Brecht sehr. Matthias Heine schreibt in der WELT über diese Zuneigung:
Die Begeisterung der Inelltektuellen für Valentin ist übrigens einfach zu erklären. Sprachkritik war das große philosophische Thema des 20. Jahrhunderts. Künstler und Denker zweifelten an der Fähigkeit, mithilfe der Sprache die Welt wirklich zu erfassen und zu verstehen. Genau diese Unfähigkeit wird aber in nahezu jedem Valentin-Sketch immer wieder persifliert.
posted by Wolfgang on 1:14 PM |
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Donnerstag, Juni 07, 2007
12 Schritte zur Umgehung von Verantwortung Dan Edge hat einen interessanten Text zum 12-Schritte-Programm gegen Alkoholmissbrauch verfasst. Schritt 1 etwa lautet:
Wir gaben zu, dass wir dem Alkohol gegenüber machtlos sind - und unser Leben nicht mehr meistern konnten .
Schritt 3 lautet:
Wir fassten den Entschluss, unseren Willen und unser Leben der Sorge Gottes - wie wir Ihn verstanden - anzuvertrauen.
Dan meint, dass derartige Programm erfolgslos sein müßten, weil sie auf einer falschen Prämisse beruhen: Dass wir unfähig sind, unseren eigenen Charakter zu verbessern.
Wikipedia vermerkt zu der Erfolgsbilanz der 12-Schrite-Programme:
Die medizinische Wirksamkeit des Zwölf-Schritte-Programms bei der Genesung von Suchtkrankheiten ist schwer zu belegen. Das liegt auch an der Anonymität, die bewirkt, das keine Mitgliederlisten geführt werden und so langfristge, wissenschaftliche Untersuchungen erschwert werden. Unabhängige, wissenschaftlich tragfähige Untersuchungen sind rar.
Es gibt allerdings Alternativen zu den 12-Schritte-Programmen:
Rational Recovery
Diplomarbeit von Peter Daum über die Anonymen Alkoholiker
posted by Wolfgang on 10:35 AM |
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Mittwoch, Juni 06, 2007
Eine Ayn-Rand-Biografie Auf dem Blog Das kapitalistische Manifest habe ich eine kurze Biografie über das Leben von Ayn Rand veröffentlicht. Kommentare können abgegeben und sind selbstverständlich auch erwünscht.
posted by Wolfgang on 10:10 AM |
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Dienstag, Juni 05, 2007
Wie Religion die Welt vergiftet Christopher Hitchens heute im Interview mit FrontPage Magazine. Im August erscheint sein Buch Der Herr ist kein Hirte. Wie Religion die Welt vergiftet.
posted by Wolfgang on 9:48 AM |
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Was Ayn Rand beeinflusste Die erste fiktive Geschichte, die die junge Ayn Rand in ihren Kindertagen sehr stark beeinflusste war The Mysterious Valley von Maurice Champagne. Später sagte sie über diese Geschichte und diesen Helden:
"The first thing that impressed me very much - and I am not emotionally indifferent to this day - was an adventure story in a French children's magazine called The Mysterious Valley…It had an enormous influence on me because it presented in complete form the sort of man I could admire. It was just an adventure - British officers in India - but written in a very heroic way. I mean heroic in my sense: not brutes, but men of ingenuity and intelligence. No work of literature has ever impressed me quite that much."
posted by Wolfgang on 8:30 AM |
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Sonntag, Juni 03, 2007
Medien im Anti-Globalisierungsrausch Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet heute im Feuilleton:
"Bild" und "Vanity Fair" geben sich als Globalisierungsgegner
Bei beiden Medien muss diese Ausrichtung sehr verwundern, schließlich handelt es sich bei der Bild Zeitung um das Hassobjekt der Neuen Linken aus den sechziger Jahren. Und Vanity Fair hat einen ausgesprochen rechtsliberalen Chefredakteur, bei dem ich mich allerdings manchmal frage, ob er die Inhalte seines Magazins so genießen kann, dass er den Inhalt seines Magens noch bei sich behält. Beide Magazine tragen allerdings durch ihre Propaganda Verantwortung auch für die gewalttätigen Ausschreitungen von Anti-Globalisten gestern in Rostock. Derartige Exzesse wären gar nicht möglich, wenn die Gewalttäter nicht spüren würden, wie sehr die Masse auf ihrer Seite steht und die sich dadurch in ihrer Pseudomoral bestätigt sehen. Sie sind in der Tat nur die Spitze des Eisbergs und "Bild" und "Vanity Fair" sollten zur Kenntnis nehmen, dass sie auch Teil dieses Eisbergs sind. Dieser Eisberg besteht aus purem Emotionalismus oder, wie Tobias Kaufmann es nennt, "Ressentiments":
Die ideologisch-theoretischen Diskussionspapiere von Attac sind so überzeugend wie die Idee, man könnte von Heiligendamm mit dem Zug zum Mond fahren .
posted by Wolfgang on 9:34 AM |
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